Akzente setzen. Pardon?!

Ich kann meine Faszination kaum in Worte fassen, denn auch wenn das heutige Beitragsbild auf den ersten Blick einfach lustig erscheint – auf den zweiten Blick offenbart es noch etwas Anderes. Zwei Spezies teilen sich ihre Nahrung. Wir bekommen das noch nicht einmal als eine Spezies hin. Na, wer ist jetzt die Krone der Schöpfung?! Und es gibt noch so Einiges, das man nicht sehen kann. Fremdsprachenkenntnisse, zum Beispiel. Die haben sich sowohl die Pferde, als auch die Büffel angeeignet. Manche mit fürchterlichem, non-verbalen Akzent. Aber immerhin, was für eine Leistung! Und so stammelt sich Barosan durch die Gegend: Er versucht also den Kopf nach vorn zu stecken und die Ohren anzulegen. Sieht meines Erachtens, nicht besonders gefährlich aus. Aber ich bin ja auch kein Pferd. Und offenbar kommt das besser an, als dieses ewige Kopf runter und Hornplatte zeigen. Die Pferdejungs konnten damit überhaupt nichts anfangen. Tja, wenn man selbst keine Hornplatte hat, kann man eben auch keine zeigen. Aber auch die Pferde haben etwas gelernt: energisches Kopfschütteln macht Eindruck. Die fehlenden Hörner muss man eben durch einen möglichst aggressiven Gesichtsausdruck wett machen. Hauptsache man ist von sich selbst überzeugt. Kozak hat das wirklich perfektioniert und ist jetzt sowas wie der Pate. Al Pacino hätte große Freude an seinem Talent und er ist ja auch so ein dunkler Typ. Jedenfalls muss er gar nichts mehr machen, die Reihen teilen sich wie das Rote Meer. Er schreitet dann hindurch. Obwohl… Es gibt einen, der sich wenig darum schert. Barosan. Der ist nach wie vor der Meinung, dass Pferde nur immer böse gucken, aber eigentlich ganz harmlose Typen sind. Das Erstaunliche ist – seine Masche funktioniert. So konnte ich heute dieses schöne Foto aufnehmen. Traute Zweisamkeit. Denn wenn man ehrlich ist, dann sind diese ganzen Zicken nicht wirklich ernst zu nehmen. So sind sie halt die Kerle. Und eins ist klar, wenn man(n) sich gut versteht, dann muss man überhaupt nicht reden. Und das funktioniert auch mit Akzent.

I can hardly put my fascination into words, because even if today’s picture seems funny at first glance – at second glance it reveals something else. Two species share their food. We don’t even get that as one species. Well, who is now the crown of creation ?! And there are still a few things that you cannot see. Foreign language skills, for example. They appropriated both the horses and the buffalo. Some with terrible, non-verbal accents. But at least what an achievement! And so Barosan stammered around: So he tried to stick his head forward and big ears. In my opinion, it doesn’t look particularly dangerous. But I’m not a horse either. And obviously that goes down better than this eternal head down and horn plate show. The horse boys couldn’t do anything with it. Well, if you don’t have a horn plate yourself, you can’t show one. But the horses have also learned something: vigorous shaking of the head makes an impression. You just have to make up for the missing horns with an aggressive facial expression. The main thing is to be convinced of yourself. Kozak really perfected that and is now something of the godfather. Al Pacino would have loved his talent and he’s such a dark guy. In any case, he doesn’t have to do anything anymore, the ranks are divided like the Red Sea. He then walks through. Although … there is one who cares little. Barosan. He is still of the opinion that horses only always look angry, but are actually quite harmless types. The amazing thing is – his scam works. So today I was able to take this beautiful photo. Sweet togetherness. Because if you are honest, then all these pranks are not really to be taken seriously. That’s the way they are guys. And one thing is clear, if you get along well, then you don’t have to talk at all. And that also works with a bad accent.

Vielleicht sollte ich auch mal Akzente setzen? Morgen mach ich mal einen auf dicke Hose und schrei mir nonverbal die Seele aus dem Leib…. 😉
Maybe I should also put some emphasis on something? Tomorrow I’ll be a bad girl and scream my head of- non-verbally …. 😉

Brave new world

Wo soll ich bloß anfangen? Vielleicht damit, dass ich Ahmad regelmäßig damit auf die Nerven gehe – weil ich angelaufen komme, meine Smartphone anklagend in die Höhe halte und zumeist folgenden Satz sage: „Du musst Dir das angucken! DAS wurde 17.347 Mal geliked. Das gibt es doch gar nicht! Da steht eine Frau mit einer Mütze auf dem Kopf im Wald. Drunter steht „Ganz bei mir.“ – What the f….! Ich habe überhaupt nichts gegen Menschen, die im Wald stehen, das tue ich momentan täglich. Aber was in Gottes Namen, finden die Menschen daran nun so ansprechend? Ich freue mich übrigens über Kommentare. Es gibt so viele tolle Blogger, Influencer, normale Menschen mit öffentlichen Accounts – die zu Recht viele positive Reaktionen ernten. Jedoch frage ich mich, ob wir in unserem schnelllebigen Alltag nicht lieber öfter mal einen zweiten Blick riskieren sollten, als in Wild-West-Manier das Phone zu zücken und abzudrücken. LIKE! Bumm! Das war´s. Neulich bin ich über einen Beitrag gestolpert, der mich zu meiner heutigen Untat verleitet hat. Wieder eine Frau im Wald. Aha, also irgendwas mach ich schon mal richtig – check! Zurück zu dieser Frau: Die leiert, mit leicht depressivem Gesichtsausdruck, ein äußerst pessimistisches Wortungetüm herunter. Bei näherem Hinhören entpuupt sich das Ganze als völlig belanglos. Mit den entsprechenden Filtern, einem schwarzen Existenzialistenpullover und eben diesem Gesicht – könnte man es sogar als künstlerisches Werk einstufen. Aber das sind Werbeslogans ja auch. Die äußere Form will das Ganze zur Kunst machen. Es soll wohl Zeiten gegeben haben, da tat dies der Inhalt. Erinnert sich vielleicht noch jemand daran? Irgendwie bringt mich das manchmal zum Verzweifeln: Wenn man sich ungefiltert in einen Wald stellt ist es offenbar uninteressant – auch wenn man etwas zu sagen hat. Wenn man nichts oder nicht viel zu sagen hat und sich bis zum Kunstprodukt „verschönert“, dann hat man gute Chancen auf unzählige Likes und Klicks. Schöne neue Welt?! Eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock auf den Mist – allerdings braucht man, auch für den Naturschutz, Aufmerksamtkeit. Wie soll man die eigene Botschaft verbreiten, wenn keiner Lust hat zuzuschauen? So ist das Leben. Ein Drahtseilakt. Und genau daran versuche ich mich heute.

Where should I start? Maybe with the fact that I regularly get on Ahmad’s nerves – because I come running up, hold up my smartphone accusingly and usually say the following sentence: „You have to look at it! THAT was liked 17,347 times. That`s immpossible! There is a woman with a cap on her head in the forest. Underneath it says „Entirely with me.“ – What the f …! I have nothing at all against people who are in the forest, I currently do that every day. But what in God’s name do people find it so appealing? Incidentally, I look forward to your comments. There are so many great bloggers, influencers, normal people with public accounts – who rightly get a lot of positive reactions. However, I wonder if we in our fast-paced everyday life, it is better to take a second look more often than to pull out the phone and pull the trigger like Buffalo Bill. LIKE! Boom! That’s it. The other day I stumbled upon a post that led me to today’s crime. Another woman in the woods. Aha, so I’ll do something right – check! Back to this woman: She babbles down an extremely pessimistic poem (?) with a slightly depressed expression on her face. On closer listening the whole thing turns out to be completely irrelevant. With the appropriate filters, a black existentialist sweater and that very face – you could even classify it as an artistic work. But those are advertising slogans too. The outer shape wants to make the whole thing an art. There should have been times when the content did. Does anyone still remember it? Somehow that sometimes makes me desperate: If you stand unfiltered in a forest, it is obviously uninteresting – even if you have something to say. If you have nothing or not much to say and „embellish“ yourself to an art product, then you have a good chance of countless likes and clicks. Beautiful new world?! Actually, I don’t feel like the crap at all – but you need attention, also for nature conservation. How are you supposed to get your message across when nobody wants to watch? So life is. A balancing act. And that’s exactly what I’m trying to do today.

Man nehme: Einen Wald, eine Bloggerin und einen frei und spontan erfundenen Text. Ich hatte keine schwarze Kleidung, deshalb habe ich mir die entsprechenden Statisten gesucht. Okay, sie kauen während meiner geistigen Ergüsse lautstark. Kann ich das vielleicht als Metapher verkaufen? Kauen als Symbol für das Kreisen um Probleme? Ach, was soll`s! Die Hauptsache ist doch, dass ich nicht lächle. Der rote Fleck auf meiner Nase ist übrigens eine Verletzung von einem zurückflitschenden Ast. Willkommen im Wald. Und jetzt überlasse ich meinen Lesern die Entscheidung: Ist das Kunst – oder kann das weg?

Take: a forest, a blogger and a freely and spontaneously invented text. I didn’t have black clothes, so I looked for the appropriate extras. Okay, they chew loudly during my mental effusions. Maybe I can sell that as a metaphor? Chewing as a symbol of confusion of thoughts? Oh, what the hell! The main thing is that I don’t smile. The red dot on my nose is an injury from a branch that bounced back. And now I leave the decision up to my readers: Is this art – or trash?

Hier ist das Video in der Büffelei-Version zu sehen – und hier gibt es noch die getunte Instagram Variante. 😉
Here you can see the video in the bueffelei version – and here there is also the tuned Instagram version. 😉

What would i do if the world suddenly stood still? Would I just do what I want? Or maybe I wonder why we toil and torment all of our lives? The answer is certainly not easy and doubt does not go away. But I would probably live like there was no tomorrow at all. Therefore I ask myself: What is our me? Who are we and where are we going? And does it all make sense?

Julia C. Bourmer

Winterwunderland

Winterwonderland

Was für eine Pracht! Selbst hartgesottene Anti-Romantiker kommen dieser Tage ins Schwärmen. Mutter Natur verzaubert. Ist das möglicherweise ein Trostpflaster in diesen schwierigen Zeiten? Oder gar der berühmte Silberstreif am Horizont, ein Symbol dafür dass wir nur Zutrauen haben müssen, dass die Zeiten wieder heller werden? Wie dem auch sei – Eines ist es ganz gewiss: atemberaubend schön. Und diese Schneemassen lassen uns unsere Heimat noch einmal ganz neu entdecken. Alles sieht irgendwie anders aus, weiter, unberührter, freier. Auch wenn das Winterwunderland so manche Tücken mit sich bringt – jedenfalls für nicht allzu lange geratene Zweibeiner, wie mich. Bei meinem heutigen Kontrollgang über die Weiden fiel ich eher durch die Landschaft, als zu gehen. Eine ganz und gar unwürdige Fortbewegungsweise für die Krone der Schöpfung – aber zumindest sehr unterhaltsam für Zuschauer. Büffel und Pferde mussten sich das Elend zum Glück nicht anschauen, die genossen ihre Heurationen auf einer kleinen Waldlichtung. Ich torkelte also durch weiße Weiten und hatte eigentlich ein Ziel. Doch die Wegführung war, sagen wir, ungewöhnlich und zwang zu spontanen Zwischenstopps. Dumm ist das Ganze nur, wenn man dabei filmt und keine Hand frei hat. Da sieht man wie lebensgefährlich so ein Bloggerleben ist – immer mit einem Bein über dem Abgrund. 😉 Vielleicht auch ganz gut so, denn sonst hätte ich Euch heute nicht mit so schönen Fotos versorgen können. Meine eigentliche Mission ist zwar auf ganzer Linie gescheitert, aber ich werde mich von so einem Rückschlag nicht gleich ins Bockshorn jagen lassen. Als echte Indiana Jones wagt man natürlich einen zweiten Versuch. Ich peile das mal ganz großzügig für morgen an… Dann wird es nach langer Zeit mal wieder kulinarisch. Hoffentlich! Ich geb mein Bestes!

What splendor! Even die-hard anti-romantics are raving about these days. Mother nature enchants. Is that any consolation in these difficult times? Or even the famous silver streak on the horizon, a symbol that we just have to be confident, that times will be brighter again? Be that as it may – one thing is certain: breathtakingly beautiful. And these snow masses allow us to rediscover our Heimat all over again. Everything looks somehow different, wider, more untouched, freer. Even if the winter wonderland has some pitfalls – at least for not-too-long bipeds like me. During my tour of the pastures today, I fell through the landscape rather than walking. A completely unworthy way of getting around for the crown of creation – but at least very entertaining for viewers. Fortunately, buffalo and horses didn’t have to look at the misery, they enjoyed their hey meal in a small forest clearing. So I stumbled through white expanses and actually had a goal. But the route was, shall we say, unusual and required spontaneous stops. The whole thing is only stupid if you are filming and don’t have a free hand. You can see how life-threatening a blogger’s life is – always with one leg over the abyss. 😉 Maybe that’s a good thing, because otherwise I wouldn’t have been able to provide you with such beautiful photos today. My actual mission has failed all along the line, but I will not let such a setback put me under the horn right away. As a real female Indiana Jones you naturally dare a second try. I am aiming for tomorrow very generously … Then after a long time it will be culinary again. Hopefully! I give my best!

Heute aber erstmal meine Fotoausbeute und ein kleines Video mit meinem Mißgeschick. Viel Vergnügen! 🙂

But today, first of all, my loot of photos and a little video with my misfortune. Have fun! 🙂

Und täglich grüsst der Tannenwald

Warm greetings from the forest of horror

Welcome to all english speaking readers. This is the first article that was not only written in German. I am curious and excited to see what will happen…and already apologize fpr my rusty English! 😉 Have fun! 🙂

Es mutet an wie in einer Geschichte von Edgar Allan Poe. Diesen Hinweis habe ich übrigens von einer Freundin geklaut. Sorry, aber ungewöhnliche Zeiten, erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen. Denn es ist wirklich grauenhaft: Jeden Tag ziehe ich meine Gummistiefel an, fahre zur momentanen Wohnstätte meiner Herdenmitglieder (die leider gerade jetzt nicht fußläufig zu erreichen ist). Dann bete ich, dass ich mich nicht festfahre auf dem nicht geräumten Feldweg und parke mein Auto prollig mitten auf dem Weg. An dieser Stelle nochmals der Hinweis für alle Spaziergänger, die sich bereits geärgert haben. Ich kann nicht woanders parken, denn sonst komme ich nicht mehr weg. Und ständig den Nachbarn, mit Bagger oder Traktor bemühen – ist einfach keine Lösung. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön übern Zaun, denn genau diese Hilfe mussten wir am letzten Tag des Jahres in Anspruch nehmen. Ein furioses Festfahr-Spektakel passend zum Jahresende. Vielleicht muss ich doch auf einen Pickup mit Winde und Allrad sparen?

It feels like a story by Edgar Allan Poe. Incidentally, I stole this notice from a friend. Sorry, but unusual times require unusual measures. Because it’s really horrible: every day I put on my rubber boots and drive to the current home of my herd members (which unfortunately is not within walking distance at the moment). Then I pray that I don’t get stuck on the uncleared dirt road and park my car nicely in the middle of the path. At this point again the note for all strollers who have already been annoyed. I can’t park anywhere else, otherwise I can’t get away. And constantly trying the neighbors with an excavator or tractor – is simply not a solution. Here again a big thank you over the fence, because this is exactly the help we had to take on the last day of the year. A furious fixed-drive spectacle suitable for the end of the year. Maybe I have to save on a pickup with winch and four-wheel drive?

Nun aber zurück in die Spur: Ich steige also aus meinem dreist geparkten Wagen aus und stapfe noch etwa 150 Meter durch wunderbaren Pulverschnee. Dann erreiche ich das Tor. Das Tor des Grauens – denn dann betrete ich den Tannenwald. Und just in dem Moment werde ich in diese vermaledeite Zeitschleife gezogen. Tag für Tag. Unerbittlich. Überall weiße Pracht, puderzuckerbestäubte, malerische Bäume. Widerlich. Schon die Vorstellung bereitet mir Unbehangen. Denn der Tannenwald ist in Wahrheit alles andere als ein Winterwunderland. Die Idylle ist trügerisch, denn es passiert nichts. Absolut nichts. Und das jeden Tag. Ich lege den Tieren Heu vor, Kozak macht 2 Minuten lang einen auf dicke Hose, dann fressen alle gemütlich nebeneinander. Eine Reihe schwarz-brauner Leiber, versunken in ihrem Tun. Und es gibt nur mich und dieses mahlende Geräusch, von Heu zerkleinernden Mäulern. Und den Wald. Noch nicht einmal meine Spuren vom Vortag sind zu sehen, auch das Heu ist entschwunden. Zwischendurch zweifle ich an meinem Verstand. War ich wirklich hier? Was habe ich gesehen? Ich habe wirklich alles versucht noch etwas Besonderes zu erspähen: Keine Vögel zeigen sich, kein Reh huscht vorbei und ja, es gibt diese Regionen wo sich Fuchs und Hase nicht Gute Nacht sagen, weil der Weg zu weit ist. Schnee, überall Schnee. Jeden Tag schüttelt Frau Holle ihre Betten aus und bedeckt alles mit einem frischen, blütenweißen Laken. So betrete ich jeden Tag einen weißen Fleck, Neuland. Im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bekommt der Protagonist ja noch wenigstens etwas zu sehen. In „Und täglich grüßt der Tannenwald“ bin ich die Hauptdarstellerin, gefangen in einer wunderschönen, aber unheimlichen Szenerie. Das ist der Wald des Grauens – jedenfalls für Blogger! Was soll man denn bitte schön schreiben? Tannenwald.Schnee.Büffel.Pferde.Heu. Damit ist alles gesagt. Manchmal kuschle ich mich an Decebals schweren Körper und lehne meine Wange an sein dichtes Fell. Er riecht nach Erde und Wald. Irgendwie beruhigend. Und die Zeit bleibt stehn. Alles steht still und ich komme zur Ruhe. Und am nächsten Tag?

But now back on track: So I get out of my boldly parked car and trudge another 150 meters through wonderful powder snow. Then I reach the gate. The gate of horror – because then I enter the fir forest. And just then I’m drawn into this damned time warp. Day after day. Relentless. White splendor everywhere, picturesque trees covered in powdered sugar. Disgusting. The very idea makes me uncomfortable. Because the fir forest is in truth anything but a winter wonderland. The idyll is deceptive because nothing happens. Absolutely nothing. And that every day. I put hay in front of the animals, Kozak big-notes for 2 minutes, then everyone eats comfortably next to each other. A row of black-brown bodies, absorbed in what they are doing. And there is only me and this grinding sound, of mouths chopping hay. And the forest. Not even my tracks from the day before are visible, the hay has also disappeared. In between I doubt my sanity. Was i really here? What did i see I really tried everything to see something special: No birds show up, no deer scurries past and yes, there are these regions where fox and rabbit don’t say good night because the way is too far. Snow, snow everywhere. Every day Frau Holle shakes out her beds and covers everything with a fresh, crisp white sheet. So every day I enter a white spot, new territory. In the film „Groundhog Day“ the protagonist at least gets to see something. In „And daily greetings from the fir forest“ I am the main actress, caught in a beautiful but eerie scenery. This is the forest of horror – at least for bloggers! What should you write, please? Fir forest, snow, buffalo, horses, hay. With that, all has been said. Sometimes I snuggle up to Decebal’s heavy body and lean my cheek against his thick fur. It smells of earth and forest. Kind of reassuring. And time stands still. Everything stands still and I come to rest. And the day after?

Da ist alles so, als wäre ich nie da gewesen. Keine Spur von mir, ich werde begrüßt wie als ob ich von einer langen Reise heimgekehrt wäre. Vielleicht beunruhigt es uns Menschen, wirklich keinerlei Spuren zu hinterlassen? Meine tierischen Freunde geben sich ganz diesem Rhythmus hin – nur ich tanze mal wieder aus der Reihe. Wir sind so daran gewöhnt, täglich – ja stündlich oder minütlich mit neuen Informationen gefüttert zu werden, dass uns der Stillstand Angst macht. Wir sehen Unveränderlichkeit möglicherweise sogar als bedrohlich an – auch wenn wir uns, tief in unserem Unterbewusstsein, genau danach sehen. Der Rhythmus des Lebens, ein ewiger Kreislauf. Wahrscheinlich werde ich eines schönes Tages urplötzlich feststellen, dass sich der Frühling ankündigt. Gerade heute erscheint mir dies wie ein ferner Traum. Ich muss wohl einfach loslassen und mich hineinbegeben in die Zeitschleife, die in Wahrheit einen rasenden Zeiger hat und die Welt niemals still stehen lässt. Also hinein in die Geschichte und auch hinein in den Tannenwald: Und wenn der Tannenwald mich heute wieder grüßt, dann werde ich seinen Gruß mit einem Lächeln erwidern…

Everything is like I’ve never been there. Not a trace of me, I am greeted as if I had come home from a long journey. Maybe it worries us humans that we really don’t leave any traces behind? My animal friends give themselves to this rhythm – only I step out of line again. We are so used to being fed new information every day – every hour or every minute – that the standstill scares us. We may even see immutability as threatening – even if, deep down in our subconscious, we see ourselves precisely according to it. The rhythm of life, an eternal cycle. Probably one fine day I’ll find out all of a sudden that spring is coming. Today this seems like a distant dream to me. I just have to let go and get into the time warp, which in truth has a maddening hand and never lets the world stand still. So into the story and also into the fir forest: And when the fir forest greets me again today, I will return its greeting with a smile...

Willkommen, bienvenue, welcome!

Das neue Jahr ist noch jung, hat uns aber bereits neue Bekanntschaften beschert. Es fängt also gut an für die Büffelei! Ein dickes & herzliches Willkommen an alle neuen Leser und Unterstützer. Weil uns noch nicht alle kennen, werden wir uns in der nächsten Zeit erstmal vorstellen. So gehört sich das schließlich, wenn man neue Leute kennenlernt. Heute bin ich für Euch also erstmal durch den verschneiten Tannenwald gestolpert, um ein paar erste Eindrücke zu präsentieren. Und ja, man könnte theoretisch den einfachen Weg nehmen – das nützt aber wenig, denn ein Zaun-Kontrollgang ist Pflicht. Ohne Fleiß, also kein Preis! 😉 Wer Lust auf weitere Fotos oder Videos hat, kann auch gerne bei Instagram vorbeischauen, da gibt es öfter Mal ungefilterten & unbürokratischen Nachschub. Wir hoffen, dass Euch unser Blog gefällt und vielleicht bekommt Ihr ja auch Lust, uns mal besuchen zu kommen? Wir würden uns freuen! Wir sehen uns… 🙂