Dochia goes Hollywood

Wer hätte das gedacht?! Nicht unser Vollweib Florica hat es ins Fernsehen geschafft, nein, Dochia gelang der große Wurf: Ein Image-Spot für den Westerwald, gedreht vom SWR und sie ist dabei. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass das Ganze nur 12 Sekunden dauert – aber vielleicht ist das ja der Beginn einer großen Schauspiel-Karriere? Also für Dochia – nicht für mich! Sie ist schließlich der Hingucker und das, obwohl sie sich sich ganz natürlich gibt. Nämlich vollgeschlammt. Natur pur, so liebt es der Büffel. Allerdings waren die Umstände des Drehtages, mehr als nur filmreif. Sengende Sonne, Schwärme von Mücken und vier sensationell-wilde Wasserbüffel. Eigentlich der Alptraum eines jeden Filmteams und dennoch haben wir uns zusammengerauft. Naja, Decebal hatte so gar keine Lust auf die ganze Show und hat sich schnell davon geschlichen und auch dafür gesorgt, dass seine Liebste Florica nicht zu nah an die Medienleute ran kam. Das soll ja eine ganz unseriöse Branche sein! Barosan war natürlich hoch motiviert, aber wie immer ahnungslos. Und brachte mich in die Lage, auch noch die Stuntfrau zu geben.

Vom Skript gewünscht war es, dass ich bequem und entspannt auf einem Büffelrücken liegen sollte, dann sitzen und fröhlich in die Kamera winken. So weit so gut! Eigentlich klappte auch alles ganz hervorragend, bis – ja, bis sich Decebal erschreckte. Er galoppierte davon und weil der flüchtende Herdenchef schon einschüchternd aussah, nahm Barosan ebenfalls die Beine in die Hand. Leider befand ich mich zu diesem Zeitpunkt noch auf seinem Rücken. Das alles wäre noch kein Beinbruch gewesen, der nahte aber und zwar in Form von Florica die sich gefährlich dicht an mein rechtes Bein heranwagte. Um nicht noch einen gequetschten Unterschenkel zu riskieren, tat ich das einzig Vernünftige: Ich sprang ab.

Und landete (fast) zu meiner eigenen Überraschung, fest auf beiden Füßen. Hinter mir zogen vier Menschen scharf die Luft ein. Ein bisschen zittrig waren meine Knie schon, aber ich klopfte mir lässig den Büffelstaub aus der Kleidung und brachte ein „Kein Problem, ich bin Reiterin“ hervor. Nicht ganz ohne Stolz, muss ich zugeben! Barosan hatte inzwischen gestoppt, leicht irritiert von meiner Show-Einlage. Er trottete also zu mir zurück und keine fünf Minuten später saß ich wieder auf seinem Rücken. Aber leider war er einfach nicht telegen genug und schaute auch zu selten in die Kamera. Nach etlichen Versuchen konnte Dochia wohl einfach nicht mehr zuschauen und opferte sich. Zwei Takes und die Nummer war im Kasten! Sie bot sogar noch den Reißverschluss-Öffnen-Trick an, aber der fand nicht genug Anklang. Naja, was gestrichen ist – kann nicht durchfallen! Barosan hat es immerhin noch als Statist ins Fernsehen geschafft – er grast nun malerisch im Hintergrund. Vielleicht wird es doch noch was, mit der Schauspielkarriere?

Dabei blieben andere Talente völlig unentdeckt: Wegen einer kleinen Verletzung am Huf, hat Kozak nun Hofarrest. Natürlich nicht ohne sein Bruderherz Haiduc! Doch genau das erwies sich als schwerer Fehler, denn ich wurde unlängst spätabends aus meinem Schlaf gerissen. „Rumsbums“, es schepperte im Hof. Im Mondlicht machte ich die stolze Silhouette eines Pferdes aus. Die Silhouette eines Pferdes, das gerade dabei war den Deckel der Mülltonne mit den Zähnen anzuheben und ihn dann wieder fallen zu lassen! Ich musste zweimal hinschauen, aber ich träumte nicht. Haiduc! Kozak stand etwas hilflos daneben, vielleicht schämte er sich ein bisschen für seinen Bruder? „DAS wäre mal was fürs Fernsehen!“ dachte ich bei mir, drehte mich einfach herum, legte mich ins Bett, zog mir das Kissen über die Ohren und träumte davon nach Hollywood zu gehen, aber natürlich nur mit Dochia – die ist ein richtiger Profi!

Dochia & Julia in „Das Beste am Westerwald…“

Sommer(l)Ich

Lieber Leserschaft! In den letzten Wochen war so Einiges los in der Büffelei: Blutentnahme, Fernseh-Drehtage, Büffel-Besichtigungen und die vielen, kleinen alltäglichen Arbeiten. Und plötzlich wurde mir ganz schön warm! Denn er ist da, der Sommer. Und zwar so ein richtiger, echter Sommer – mit wunderschönen lauen Nächten und flirrend heißen Tagen. Die ersten Heuballen sind schon eingelagert und mahnen mich, dass der nächste Winter bestimmt kommen wird. Aber daran will ich jetzt noch gar nicht denken! Ich genieße die Zeit. Arbeit gibt es natürlich – Großvieh macht viel Mist. Und in der Zwischenzeit ist auch so Einiges passiert. Die alljährliche Büffel-Blutentnahme haben wir mit Bravour hinter uns gebracht. Barosan war als letzter dran. Während Dochia noch im Fangstand randalierte und versucht hat das Ding mit dem Horn aufzuhebeln – von Physik hat sie also auch noch Ahnung – machte er sich im Treibgang stehend, unsichtbar. Es war urkomisch, denn obwohl er sich nicht bewegte, keinen Ton von sich gab und versuchte möglichst unauffällig auszusehen, gelang ihm dies nicht. Er ist mittlerweile so groß geworden, dass ich die Befürchtung hatte, er würde im Gang steckenbleiben. Er vermied es auch tunlichst den Tierarzt anzuschauen – nur nicht provozieren! Genützt hat es ihm natürlich nichts. Was das Anstarren angeht, war der Herdenchef ziemlich hartnäckig: Nach Beendigung dieser Unannehmlichkeiten und Freiheitsberaubung, blieb Decebal noch minutenlang direkt hinter dem Zaun stehen und nahm den Tierarzt ins Visier, den Kopf hoch erhoben und stolz seine prächtigen Hörner präsentierend. Das verfehlte seine Wirkung nicht! Selbst beim Einsteigen in sein Fahrzeug wurde der Veterinärmediziner noch ausgiebig beobachtet – das fand selbst der erfahrene Arzt ziemlich bemerkenswert und es entfuhr ihm ein „Der schaut ja immer noch zu mir!“. Hauptsache ich habe nun nicht den schwarzen Peter, als Tierarzt ist man eben immer der „böse Mann“. Das wäre kein Job für mich!

Wobei, ganz so stimmt das nicht! Ich bin gerade wieder als Physiotherapeut tätig. Kozak hat offensichtlich irgendwo mit der Nase gebremst und sich ein paar Zerrungen eingefangen. Also komme ich nun täglich in den Genuss eines gratis Arm-Workouts und er bekommt seine Massagen. Dabei werden wir von daumenlangen Rinderbremsen gepeinigt und schlagen alle wie wild um uns. Landidylle pur. Zumindest nach getaner Arbeit. Der Bach ruft und ich folge seinem Ruf willig. Die Kirschen leuchten rot am Baum und schmelzen süß im Mund. Leider wurde ich im Kirschkernweitspucken von einem knapp 80jährigen Veteran vom Thron gestoßen. Naja, ich habe noch über 40 Jahre Zeit meine Technik zu perfektionieren. Das Korn steht schon hoch auf den Feldern und zum Glück blitzt es hier und da noch rot hervor – ein paar Mohnblumen geben sich der Landschaft als Farbtupfer hin. Ich genieße den Sommer und besonders die Sommernächte. Ich liebe die Düfte, die am Abend in der Luft liegen. Gras, das gerade zu Heu wird – der erdige, kühle Geruch des Baches. Glühwürmchen tanzen vor meinem Fenster und leuchten durch die Nacht, ich sitze staubig, verschwitzt und schmutzig auf meiner Bank – und mein SommerIch ist unheimlich froh, ein gutes Leben zu haben.

 

Karl Marx & ich (im SWR)

Liebe Leserschaft! Offensichtlich habe ich versehentlich ein SWR-Abo abgeschlossen? Nein, ehrlicherweise freut es mich natürlich, dass seitens der Medien so viel Interesse an der Büffelei besteht. Naturschutz ist ja sonst eher kein allzu glamouröses Thema! So kommt es, dass ich wiedereinmal eine Ankündigung machen kann…

Nur heute Abend: Karl Marx und ich in einer Fernsehsendung.

Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so genau was ich davon halten soll: „Sie wissen es nicht. Aber sie tun es.“. Ist dieser Ausspruch des großen Denkers, vielleicht das Bindeglied zwischen uns? Vielleicht! Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie der Moderator heute Abend die Kurve kriegen wird zwischen „Völker, hört die Signale…“ und der Büffelei. Aber eine Verbindung gibt es doch! Morgen jährt sich nämlich nicht nur Karl Marx Geburtstag, nein, auch ein Mitglied der Büffelei feiert am 5. Mai seine Geburt. Decebal wird morgen sechs Jahre alt – ein Grund zum Feiern, wie ich finde. Vorglühen werde ich also heute Abend schon in der SWR-Landesschau auf der roten (!) Couch und sicher etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Habe mich schon mal etwas in Schale geworfen – und nein, der rote Rock ist keine Anspielung auf meine Gesinnung!

Wer also nun neugierig geworden ist auf Karl Marx und mich – der sollte heute Abend einschalten. Wir sehen uns, hoffe ich!

SWR- Landesschau Rheinland-Pfalz, 18: 45 Uhr im SWR Fernsehen – live aus Mainz!

Aushilfs-Wetterfee in Sommerlaune

Heute war wieder einmal richtig etwas los bei der Büffelei! Das SWR Fernsehen hatte sich abermals angekündigt. Wetter-Reportage. Was das angeht, sind wir hier ja bereits mit allen Wassern gewaschen und das ist ganz wörtlich zu nehmen. Denn die letzte Wetter-Reportage erinnerte mehr an eine Wasserschlacht, als an eine Vorhersage. Umso verständlicher war die Frage des zuständigen Redakteurs „Hätten Sie etwas dagegen, wenn wir Sie auch einmal bei gutem Wetter besuchen würden?“. Nein, hatte ich nicht und so kamen alle Büffelei-Bewohner heute in den Genuss eines Fernseh-Drehs. Das Team um Wetter-Reporterin Kathrin Illig war nicht nur sehr sympathisch, sondern auch gut gelaunt und so strahlten die Sonne und ich, die Aushilfs-Wetterfee, um die Wette. Das Ergebnis kann man heute Abend ab ca. 19 Uhr in der SWR-Landesschau bewundern und ja, ich kneife die Augen zu!

Die Tiere ließen den Tag ziemlich ruhig angehen. Gerade die Büffel zogen ihr Morgen-Ritual eisern durch und ließen sich nicht durch irgendwelche Drehpläne aus der Ruhe bringen. So gibt es nun auch keine Bilder von wild planschenden Wasserbüffeln. Um den schönen Tag aber nicht ganz zu verderben, erbarmte sich Barosan und legte sich in die Single-Suhle. Das war ziemlich eng, aber Florica kannte keine Gnade und quetschte sich noch hemmungslos dazu. Ja, ja die Frühlingsgefühle! Und tatsächlich umgarnte Herdenchef Decebal heute seine Damen und sah es dementsprechend ungern, dass fremde Männer seine Liebsten begaffen und noch dazu filmen! Aber er beließ es bei einigen warnenden Blicken. Nach einem ordentlichen Heu-Frühstück war es ihm dann auch ziemlich egal und er kaute genüsslich vor sich hin. Bei seiner Körpergröße hat er es wahrscheinlich auch einfach gar nicht nötig eifersüchtig auf Nebenbuhler zu sein? Jedenfalls schaute er in aller Seelenruhe seiner Angebeteten Florica zu, wie sie sich am Nesthäkchen Barosan rieb. Das ist ziemlich cool, denke ich! Ansonsten war aber so gar nichts cool, im Gegenteil:

Es war ziemlich warm und die Sonne brutzelte mittags bereits recht ordentlich. Fast schon sommerlich mutete der Tag an. Doch selbst der Frühling muss sich hier erst noch Bahn brechen. Die Wiesen sind vereinzelt getupft mit blass-lila Blüten des Wiesenschaumkrautes, daneben lugen sonnengelb die ersten Sumpfdotterblumen hervor. Sie leuchten aus dem sattgrünen Gras und sehen dabei wie kleine Sonnen aus. Bei meinem Spaziergang am Bach entlang, habe ich eine Mönchsgrasmücke gesehen, ein unauffälliger Vogel, der aber ein begnadeter Sänger ist – leider, hat es die „Mönchskappe“ nicht ins Fernsehen geschafft. Auch Haiduc, der eine perfekte „Ich-schrubbel-mir-das-alte-Fell-mit-dem-Ast-weg“- Technik entwickelt hat, war einfach nicht bildschirmtauglich. Aber so ist das wohl, die Optik entscheidet mit. Ich habe also Glück gehabt, denn die Eyecatcher im Beitrag sind eindeutig die Hornträger. Immerhin durfte ich als „Pressesprecher“ agieren und aus dem Büffel-Leben plaudern. Nochmal danke an das SWR-Team, es hat Spaß gemacht! Gebadet wurde dann übrigens doch noch! Allerdings ohne laufende Kamera, ganz privat – dafür aber in bester Sommerlaune…

Hier noch ein paar frühlingshafte Impressionen:

 

Wasserbüffel-Wellness

Gestern gelangen mir ein paar wunderbare Schnappschüsse von einer Wasserbüffel-Wellness-Anwendung – fachmännisch ausgeführt von zwei gut ausgebildeten Elster-Kosmetikerinnen. Überhaupt war auf der Weide der Frühling ausgebrochen und eine rosarote Hormonwolke schwebte über der Bachaue „Love is in the air…“ und verständlicherweise möchte die selbstbewusste Büffeldame auch optisch etwas hermachen. Während der Herdenchef Decebal sich, fernab aller weiblichen Reize, ein Nickerchen gönnte, ließen es sich Florica und Dochia so richtig gut gehen. Besonders Dochia konnte diese spezielle Kosmetikbehandlung gut gebrauchen, war sie abermals hormonell gebeutelt – was sich wieder einmal in einem völlig verfrühten Abwurf ihres Winterpelzes äußerte. Aber die halb geschlossenen Augen lassen erahnen, dass das Programm „Elster“ eine Wohltat war.

Barosan hatte irgendwie keine Lust mehr auf die holde Weiblichkeit und so gesellte er sich zu Kozak und Haiduc. Ein ungewöhnliches Jungsellen-Trio stand da unter den Weiden, denn Barosan hob sich körperlich doch recht deutlich von den, im Vergleich, nahezu filigranen Pferdebrüdern ab. Um ehrlich zu sein, sah es wirklich lustig aus! Ein „dicker“ Büffel steht in der Mitte von zwei Kleinpferden. Doch die drei verstanden sich erstaunlich gut und verbrachten den Nachmittag sehr entspannt. Doch gegen Abend kam Leben in die Bude, denn Barosan hatte sich in den Kopf gesetzt, etwas zu spielen. Decebal fand das weniger amüsant, hatte er doch wichtigere Dinge auf der Agenda: Büffelkühe zufrieden machen. Schlafen. Büffelkühe zufrieden machen. Schlafen. Unbedarft und völlig hemmungslos wie er ist, ging Barosan ihm dann so auf die Nerven, dass er letztlich das Weite suchen musste. Ich bin immer wieder überrascht wie schnell so ein Büffel sein kann – zumindest auf Kurzstrecken! Decebal nahm sogar die Verfolgung des Grünschnabels auf, um ihm mal gehörig den Kopf zu waschen. Doch der war gewitzt, schlug ein paar Haken und trollte sich. Nur um dann zwei Minuten später wieder vorstellig zu werden!

Die Mädels ließen sich davon anstecken und rannten im gestreckten Galopp hinterher, wobei Florica auch noch buckelte und Luftsprünge machte. Der Frühling ist also wohl wirklich da, glaubt man der folgenden, frei erfundenen Bauernregel: „Springt der Büffel in die Lüfte – umwehen Dich bald Frühlingsdüfte.“. Während ich also zusehen musste, wie Barosan ein großes Loch in die sowieso lädierte Wiese grub und die Grassoden ebenso schnell dahin flogen, wie die sprintenden Büffel – senkte sich die Sonne herab und tauchte diese ganz und gar anmutige Vorstellung in rotes Licht. Ja, das Landleben hat mich wieder!

Jetzt ist es raus!

Ich werde verrückt, denn ab sofort ist das Büffelei-Buch im Handel erhältlich! Passend zur ersten Buchmesse des Jahres, in Leipzig. Und die hat in diesem Jahr als Gastland Rumänien. Ein Zufall?! Ich kann es kaum fassen und ich möchte mir reflexartig mit der flachen Hand an die Stirn schlagen – aber es ist wahr. Ab heute bin ich ganz offiziell nicht nur Schauspielerin, Leitkuh und Bloggerin – sondern auch Autorin. Und dazu unfassbar stolz und aufgeregt. So etwas macht man schließlich nicht alle Tage. Auch wenn der Tag meiner Buchveröffentlichung ziemlich unglamourös begann, nämlich mit einer liebestoll röhrenden Büffelkuh namens Florica. Aber vielleicht wollte sie mir auch einfach nur gratulieren? Aber eigentlich müssten sich die Büffel selbst feiern, denn ohne sie – keine Büffelei und damit kein Buch! Auch wenn Kozak und Haiduc selbstverständlich ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben. So ganz ohne Sidekick kann der Büffel eben auch nicht.

Ich bitte meine Leser nun um Nachsicht, denn gerade die letzten Wochen haben mir wirklich alles abverlangt. Und um ganz ehrlich zu sein, brauche ich eine kleine Pause. Mein Kopf ist randvoll mit Gedanken und ich kam, nach dem Ende der Büffelei, kaum zur Ruhe. Außerdem stelle ich fest, dass ich mich immer noch nicht ganz sortiert habe – dies ist aber unumgänglich für kreatives Arbeiten. Was mich als hoffnungsfrohe Jung-Autorin erwartet, ist so ungewiss wie es der Ausgang des Büffelei-Jahres war. Fest steht, dass ich weiterschreiben möchte!

Außerdem brauche ich dringend ein paar Obstbäume – nein, nicht für mich alleine! Das Naturschutzprojekt Büffelei soll sich schließlich auch weiterentwickeln und ich möchte gerne eine Streuobstwiese anlegen, um so der Artenvielfalt noch weiter auf die Sprünge zu helfen. So habe ich die Möglichkeit ein Buch zu veröffentlichen, gerne angenommen. Und das nicht nur als Selbstbeweihräucherungs-Maßnahme! Na gut, vielleicht ein kleines bisschen!!! Noch wichtiger ist mir jedoch, dass ich mit dem Buch Menschen Mut machen kann, einfach mal etwas anders zu machen! Ich persönlich werde den Erlös des Buches der Natur und den Tieren zugute kommen lassen. Tja, die sündhaftteure Anti-Aging-Behandlung muss ich wohl abschreiben – stattdessen gibt es dann lieber einen extra Schubbelbaum und einen Ball für Barosan. Ich würde das herrlich finden!

P.S. Ich halte also niemanden davon ab, das Buch zu kaufen oder weiterzuempfehlen…

Wir sehen uns, ganz bald – versprochen!

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ISBN : 978-3-905802-38-2
Einband : Paperback
Seiten/Umfang : 584 Seiten – 21,5 x 13,5 cm
Erschienen: 15.03.2018
Gewicht : 780 g
Preisinfo : 24,90 Eur (D)

Auch erhältlich als eBook:

ISBN : 978-3-905802-39-9
Format : eBook ePub
Erschienen : 12.03.2018
Preisinfo : 17,99 Eur (D)

 

 

 

Tagebuch (m)einer Landsucht: 365 Tage – 4 Büffel – 2 Huzulenpferde – und ich …

Ein Jahr lang nichts Neues kaufen, eigenes Obst und Gemüse anbauen, auf Plastik verzichten, sogar die Zahnpasta selbst herstellen, und nur noch einmal die Woche baden. Klingt abenteuerlich? Ist es auch! Mit Neugierde, Hingabe, vier transsylvanischen Büffeln, zwei Huzulenpferden und einer gehörigen Portion Optimismus stürzt sich die ehemalige Schauspielerin Julia Bourmer ins Wagnis „Büffelei“. Doch natürlich hat das Landleben so seine Tücken: wie Nacktschnecken-Invasionen, nervenaufreibendes Plastikfasten, Büffel-Pediküre oder eingefrorene Wasserleitungen. Wird aus der Landlust gar Landfrust?

Witzig, scharfsinnig, manchmal nachdenklich, und immer schonungslos ehrlich erzählt sich Julia Bourmer durch die Jahreszeiten: von bewegenden Erlebnissen mit ihren Tieren, dem Alltag auf dem Kleinsthof, und faszinierenden Naturbeobachtungen. Und warum es theoretisch eine gute Idee ist, sich die Zähne mit Lavaerde zu putzen und was der Signalkrebs mit Donald Trump zu tun hat. Auf ihrer „ökologischen Ochsentour“ schafft sie den Spagat zwischen Naturschutzthemen und Unterhaltung und geht der alles entscheidenden Frage nach, ob weniger denn nun wirklich mehr ist.

 

Alles neu macht der März!

Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke, also wollte ich einfach nicht bis Mai warten!

Nachdem es auf der Büffelei etwas ruhiger geworden ist, gibt es jedoch heute ein paar Neuerungen. So habe ich Euch einen bunten Bilderreigen zusammengestellt – denn viele Leser haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Fotos vermissen. Wir machen gerne alles möglich! Wer das Büffelei-Jahr gerne noch einmal Revue passieren lassen möchte, kann dies hier tun. Viel Spaß beim Lustwandeln durch die vier Jahreszeiten…